Merkmale der Bohrverlängerungsstange
- Die Stange hat einen runden Querschnitt mit einem Durchmesser von 39 mm. Im Vergleich zu Verlängerungsstangen mit sechseckigem Querschnitt wird weniger Material benötigt, sie ist leichter und wirtschaftlicher.
- Beide Enden sind mit R38-Außengewinden versehen.
Verschiedene Herstellungsverfahren für die Bohrverlängerungsstange
Aufkohlungsverfahren
Bei Bohrstangen mit großem Durchmesser wird hauptsächlich das Aufkohlen eingesetzt. Dieses Verfahren härtet die gesamte Bohrstange und bildet auf der Außenfläche eine gleichmäßige kohlenstoffangereicherte Schicht, wodurch die Festigkeit und Verschleißbeständigkeit der Stange deutlich verbessert werden. Aufgekohlte Bohrstangen werden hauptsächlich bei Untertagearbeiten und in Anwendungen eingesetzt, bei denen Wasser als Spülmedium verwendet wird.
Hochfrequenz-Härtungsverfahren
Bei Bohrstangen mit kleinem Durchmesser wird hauptsächlich die Hochfrequenzhärtung eingesetzt. Bei diesem Verfahren werden nur die Gewindeenden der Stange gehärtet, wodurch die Sprödigkeit des Stangenkörpers wirksam reduziert wird. Diese Technik verlängert nicht nur die Lebensdauer des Produkts, sondern macht die Stange auch für verschiedene Bohrbedingungen geeignet. Bohrstangen, die nach diesem Verfahren hergestellt werden, kommen hauptsächlich bei Übertagebohrungen zum Einsatz, bei denen Luft als hauptsächliches Spülmedium verwendet wird.
Phosphatierungsverfahren
Die Phosphatierung wird üblicherweise eingesetzt, um die Korrosionsbeständigkeit der Außenfläche der Bohrstange zu verbessern und dadurch ihre Lebensdauer und Stabilität unter rauen Einsatzbedingungen zu erhöhen.
Technische Spezifikationen
- Länge: 1220 mm, 1525 mm und 1830 mm erhältlich.
- Spezifikation: R38-round 39-R38
- Gewicht: von 10,0 kg bis 14,9 kg; detaillierte Angaben sind in der Tabelle aufgeführt.
- Material: hochfester legierter Baustahl 23CrNi3Mo
- Herstellungsverfahren: vollständig aufgekohlt