Selbstansaugende Kreiselpumpen sind Pumpen, die ohne externe Wasserquelle oder Wasserbecken gestartet werden können. Ihr Funktionsprinzip kombiniert Zentrifugalkraft und Selbstansaugung, wodurch zunächst Luft aus dem Pumpenkörper und den Rohrleitungen entfernt und Wasser in die Pumpe gesaugt werden kann.
Im Folgenden wird das Funktionsprinzip einer selbstansaugenden Kreiselpumpe erläutert:
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Zentrifugalkrafteffekt:Das grundlegende Funktionsprinzip einer selbstansaugenden Kreiselpumpe besteht darin, dass der Elektromotor das Laufrad in Drehung versetzt und so eine Zentrifugalkraft erzeugt. Wenn sich das Pumpenlaufrad dreht, wird Wasser aus dem Pumpeneinlass angesaugt und nach außen gedrückt, wodurch eine bestimmte Durchflussmenge und Förderhöhe entsteht. Die Drehung des Laufrads beschleunigt den Wasserfluss, wodurch die Geschwindigkeit zunimmt und der Druck abnimmt. Aufgrund des Druckunterschieds wird Wasser aus dem Pumpeneinlass angesaugt und durch den Laufradauslass ausgestoßen.
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Selbstansaugender Prozess:Der Hauptunterschied zwischen einer selbstansaugenden Kreiselpumpe und einer gewöhnlichen Kreiselpumpe besteht darin, dass sie über eine „Selbstansaugfunktion” verfügt. In der Anfangsphase des Pumpenstarts sind der Pumpenkörper und die Saugleitung mit Luft gefüllt. Die selbstansaugende Pumpe verfügt über eine spezielle Konstruktion (in der Regel eine Flüssigkeitsführungsvorrichtung im Pumpengehäuse oder Pumpenkörper), die dabei hilft, die Luft abzulassen und Wasser einzufüllen. Der Selbstansaugvorgang erfolgt in der Regel in folgenden Schritten:
Wenn die Pumpe zu laufen beginnt, treibt ein Elektromotor das Laufrad an, wodurch Zentrifugalkraft erzeugt wird. Diese Zentrifugalkraft bewirkt, dass die Luft im Inneren des Pumpenkörpers ausgestoßen und durch den Ablassanschluss der Pumpe abgelassen wird. Sobald die Luft vollständig aus dem Pumpenkörper entfernt ist, beginnt Wasser in den Pumpenkörper und in den Strömungsweg des Laufrads zu fließen. Mit zunehmendem Wasserfluss beginnt die Pumpe, Wasserfluss und Wasserdruck zu erzeugen, um den normalen Betriebszustand zu erreichen.
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Wasserdurchfluss und Förderhöhe:Nachdem die Pumpe gestartet ist und Wasser angesaugt hat, fördert die Zentrifugalkraft das Wasser und leitet es durch die Rohrleitung zum gewünschten Zielort. Die Förderhöhe einer selbstansaugenden Kreiselpumpe hängt eng mit der Drehzahl, Größe und Konstruktion ihres Laufrads zusammen. Größere Laufräder oder höhere Drehzahlen erzeugen in der Regel höhere Förderhöhen.
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Selbstansaugende Fähigkeit:Die Selbstansaugfähigkeit einer selbstansaugenden Kreiselpumpe bezieht sich in der Regel darauf, dass die Pumpe im Leerlauf oder beim ersten Start Wasser aus der leeren Rohrleitung ansaugen und einen stabilen Betrieb aufrechterhalten kann. Im Allgemeinen hängt die Selbstansaugfähigkeit von der Konstruktion der Pumpe ab, einschließlich der Struktur des Pumpenkörpers, der Größe des Laufrads, der Drehzahl der Pumpenwelle und anderen Faktoren. Die Selbstansaugzeit ist in der Regel kurz, und der anfängliche Selbstansaugvorgang kann in der Regel innerhalb weniger Minuten abgeschlossen werden.
Selbstansaugende Kreiselpumpen werden häufig an folgenden Orten eingesetzt:
- Entwässerungsarbeiten wie Flüsse, Seen, Brunnen usw.: geeignet zum Pumpen dieser Wasserquellen für Entwässerung und Transport.
- Haushaltswasserversorgung: zur Versorgung von Familien mit sauberem Wasser für den täglichen Bedarf.
- Landwirtschaftliche Bewässerung: zur stabilen Wasserversorgung von Ackerland, Gewächshäusern usw.
- Aquakultur: zur Wasserversorgung in Aquakultur- und Zuchtgebieten.
- Landschaftsgestaltung: zur Bereitstellung von Bewässerungswasser für Gärten, Rasenflächen und Grünanlagen.
- Gewerbliche Einrichtungen: wie Hotels, Kantinen und Wasserversorgungssysteme für Hochhäuser.
Die elektrische Pumpe kann unter den folgenden Bedingungen stabil betrieben werden:
- Mediumanforderungen: Für nicht korrosives klares Wasser, wobei der Sandgehalt im Wasser 0,10 % nicht überschreitet und die Partikelgröße nicht größer als 0,2 mm ist.
- Temperaturbereich: Die Temperatur des Mediums darf +40 °C nicht überschreiten.
- pH-Bereich: Der pH-Wert des Wassers sollte zwischen 6,5 und 8,5 liegen.
- Stromversorgungsspezifikationen: für eine Frequenz von 50 Hz, einphasige Spannung von 220 VAC, Spannungsschwankungsbereich zwischen dem 0,9- und 1,1-fachen des Nennwerts.
- Vorsichtsmaßnahme vor der Verwendung: Die Luft im Inneren der Pumpe muss vor der Verwendung abgelassen werden, da die Pumpe sonst möglicherweise kein Wasser normal pumpen kann.