Der Vertikalprallbrecher beschleunigt die Materialien durch das schnell rotierende Laufrad auf hohe Geschwindigkeit und schleudert sie dann heraus, sodass sie im Brechraum starke Stöße und Reibung erzeugen und so das Zerkleinern und Formen realisieren. Seine Funktionsweise basiert auf dem Prinzip der Umwandlung kinetischer Energie, sodass es sich um eine typische Hochgeschwindigkeits-Zentrifugalprallvorrichtung handelt.
Merkmale des vertikalen Prallbrechers:
- Das Design des vertikalen Prallbrechers strebt ein Gleichgewicht zwischen Energieverbrauch und Effizienz an und zeichnet sich durch eine kompakte Struktur und hohe mechanische Festigkeit aus. Im Vergleich zu herkömmlichen Brechanlagen bietet er sowohl beim Feinbrechen als auch beim Formen eine bessere Leistung:
- Er verfügt über eine gute Anpassungsfähigkeit an hartes Gestein und eine starke Verarbeitungskapazität.
- Er kann über die Arbeitsparameter eingestellt werden, um die Partikelgröße und -qualität des Ausstoßes zu steuern.
- Die Zuführmethoden sind vielfältig, um der Flexibilität verschiedener Produktionslinien gerecht zu werden.
- Die Verwendung einer Impellerstruktur und einer reibungsarmen Auskleidung verbessert die Lebensdauer erheblich.
Vorteile des vertikalen Prallbrechers:
- Kompakte Struktur, einfaches Design, hohe Effizienz der kinetischen Energieübertragung, großes Zerkleinerungsverhältnis, Verringerung des Phänomens der ineffektiven Zerkleinerung, hervorragende Kontrolle des Energieverbrauchs.
- Reibungsloser und zuverlässiger Betrieb, geringe Vibrationen, gute Geräuschkontrolle, freundliche Arbeitsumgebung, entspricht den aktuellen Anforderungen einer umweltfreundlichen Produktion.
- Starke Anpassungsfähigkeit an wasserhaltige Materialien, bei einer Feuchtigkeit von etwa 8 % kann immer noch eine gute Zerkleinerungseffizienz aufrechterhalten werden, ohne dass es zu Verstopfungen oder Verkleben kommt.
- Die fertigen Partikel sind dreidimensional prismatisch, haben eine regelmäßige Partikelgröße und eine hohe Packungsdichte, verbessern effektiv den nachfolgenden Misch- oder Pflastereffekt, das Endprodukt hat einen geringen Eisengehalt und eignet sich für die strenge Kontrolle von Verunreinigungen in diesem Bereich.
Funktionsprinzip des vertikalen Prallbrechers:
Wenn die Anlage in Betrieb ist, gelangt das Material von oben in die Maschine und wird je nach Art der Beschickung in zwei typische Prozesse unterteilt:
- Zentrale Zuführungsart:Das Material fällt aus der zentralen Zuführöffnung in den Hochgeschwindigkeitsrotor, wird beschleunigt und mit hoher Geschwindigkeit aus der Auslassöffnung ausgeworfen. Das Material prallt mit hoher Geschwindigkeit ab, fällt frei und kollidiert mehrfach mit der Wand der Wirbelkammer, wodurch ein kontinuierlicher Zerkleinerungsprozess entsteht. Die ausgetragenen Partikel sind gleichmäßig und weisen eine hervorragende Partikelgröße auf.
- Zentraler Zuführungsmodus mit Ringwasserfall:Ein Teil des Materials wird in das Laufrad geleitet, um beschleunigt zu werden, der andere Teil fällt natürlich und bildet eine Hochgeschwindigkeitsstrahlkollision mit dem Material. Die beiden Ströme in der Luft und im Wirbelhohlraum stoßen mehrfach versetzt aufeinander und bilden eine dynamische Kollisionsschicht, die einem „Materialvorhang” ähnelt, wodurch die Zerkleinerungseffizienz und der Materialformungseffekt erheblich verbessert werden.
Während des gesamten Prozesses ist der direkte Kontakt zwischen Metallteilen und Materialien sehr begrenzt, wodurch der Verschleiß reduziert und die Lebensdauer verlängert wird.
Typische Anwendungsbereiche des Vertikalprallbrechers:
- Mechanische Sandherstellung: besonders geeignet für die Sandherstellung aus Granit, Basalt, Flusskieseln und anderen harten Gesteinen;
- Betonmischanlage: zur Bereitstellung von Beton mit gut abgestuften und ausgezeichneten Zuschlagstoffen;
- Trockenmörtel- und Quarzsandverarbeitung: Feinverarbeitung mit hohen Anforderungen an Partikelform und Reinheit;
- Wiederverwendung von Bauabfällen: Bauabfälle können zerkleinert und zu verwertbaren Zuschlagstoffen verarbeitet werden, wodurch Ressourcen gespart werden;
- Aufbereitung von Abraumressourcen: zur Aufbereitung von Eisenerzabraum, Kupferabraum und anderen Schlacken, um eine Wiederverwendung zu erreichen.