Polytetrafluorethylen (PTFE)-Dichtungen – Übersicht
Polytetrafluorethylen (PTFE)
, oft als „König der Kunststoffe” bezeichnet, ist ein Einzelpolymer, das für seine herausragenden Eigenschaften bekannt ist. PTFE-Dichtungen werden aufgrund der folgenden Vorteile häufig eingesetzt:
- Chemische Stabilität: PTFE bleibt in fast allen chemischen Medien stabil und widersteht starken Säuren, Laugen, Oxidationsmitteln und Lösungsmitteln.
- Hohe Temperaturbeständigkeit: Kann dank seiner ausgezeichneten Hitzebeständigkeit zuverlässig in Umgebungen mit hohen Temperaturen eingesetzt werden.
- Niedriger Reibungskoeffizient: Weist einen extrem niedrigen Reibungswiderstand auf und reduziert so effektiv Reibungsverluste.
- Selbstschmierende Eigenschaften: Die PTFE-Oberfläche ist selbstschmierend, wodurch das Anhaften von klebrigen Substanzen verhindert wird.
Verbesserung der Verschleißfestigkeit von PTFE-Dichtungen
Reine PTFE-Dichtungen können unter einer begrenzten Abriebfestigkeit leiden. Dies kann durch die Zugabe von Additiven wie organischen Substanzen oder Graphit verbessert werden, die die Verschleißfestigkeit und Lebensdauer erheblich erhöhen. Modifizierte PTFE-Dichtungen mit einer federlosen Lippenstruktur eignen sich besonders für Hochgeschwindigkeitsanwendungen, da sie einen ausreichenden Ölfilm für einen reibungsarmen und leckagefreien Betrieb aufrechterhalten.
Anwendungsbereiche
- Luftkompressoren
- Motoren und Getriebe
- Pumpen und Mischer
- Präzisionsmaschinen
- Pharmazeutische und Lebensmittelverarbeitungsanlagen
PTFE-Dichtungen eignen sich ideal für anspruchsvolle Anwendungen, die die Leistungsfähigkeit von gewöhnlichem Gummi übersteigen, und bieten zuverlässige Leistung in schwierigen Umgebungen.